EIN KÄFIG VOLLER NARREN

Die Beine fliegen hoch im angesagten, glitzernd-schillernden Nachtklub “La Cage aux Folles“:

Georges, der Inhaber des Nachtklubs und und seine große Liebe Albin, als bezaubernde Zaza der Star der abendlichen Show, sind seit vielen Jahren ein Paar. Eine Beziehung, in der es heiß hergeht: Krisen, Streit und Leidenschaft sind die Würze ihrer langjährigen Liebe. Aus Georges ́ einzigem Abenteuer mit einer Frau stammt sein Sohn Laurent, der von den beiden liebevoll großzogen wird. Nun ist Laurent erwachsen, unsterblich verliebt und hat die feste Absicht seine Angebetete Muriel zu heiraten. Einziges Problem: seine Verlobte ist ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen Politikers, der eifrig und wortgewandt gegen jegliche Freiheiten und Freizügigkeiten wettert.

Unterschiedlicher können Elternpaare also kaum sein… Um ein Eklat und das Platzen der Hochzeit zu vermeiden, erklären sich Georges und Albin ihrem Sohn zuliebe bereit, eine bürgerlich-biedere Familie vorzutäuschen, und versuchen ihre Umgebung, einschließlich sich selbst, so harmlos, spießig und unauffällig wie möglich zu gestalten. Doch im Laufe des Kennenlernens wird das Überspielen der Heimlichkeiten ganz schön kompliziert. So wird eifrig verwirrt, verwechselt und sich verplappert... die Katastrophen überschlagen sich. Wird die Liebe über alle Ressentiments triumphieren?

In Jean Poirets Meisterwerk wird gekonnt und charmant mit Klischees gespielt. Die Geschichte berührt, wenn es um das gemeinsame Altern, Lampenfieber, handfeste Beziehungskrisen, vor allem aber um Toleranz geht. EIN KÄFIG VOLLER NARREN ist eine raffinierte Komödie - wer diese gesehen hat, wird gar nicht anders können, als jeden Menschen so zu mögen, wie er ist.

Ein absolutes Kultstück, das auch als Film und Musical sagenhafte Erfolge feierte.



TEXT
Jean Poiret | Übersetzung: Charles Regnier

VERLAGSRECHTE
Felix Bloch Erben

REGIE
Tamara Hattler 

CHOREOGRAPHIE
Beate Gramer

ENSEMBLE 
Beate Gramer, Katarina Hartmann, Heinrich Baumgartner, Manuel Dragan, Christian Nisslmüller, Wilhelm Prainsack 

SPIELTERMINEKARTEN